Bisonfleisch FAQ

Bisonfleisch. Das beste Fleisch der Welt.

 

Warum? Kurz gesagt: Weniger Fett, weniger Cholesterin, weniger Wasser, mehr Nährstoffe, mehr Spurenelemente, mehr Geschmack.

Die Bisons (oder auch amerikanische Indianerbüffel) sind Wildrinder. Sie sind an extreme Klimabedingungen gewöhnt und werden daher das ganze Jahr über im Freien gehalten. Bisons haben ein starkes Laufbedürfnis und  benötigen natürlicherweise einen weiten Weidegrund, wie sie es auch in der Wildnis Nordamerikas seit tausenden von Jahren gewöhnt sind. Sie ernähren sich hauptsächlich von Kräutern und Präriegräsern. Die mit ca. 200 verschiedenen Spezies von Gräsern immense Artenvielfalt geben dem kanadischen Bisonfleisch den besonders kräftigen und würzigen Geschmack. Im Gegensatz dazu ernähren sich Bisons in Deutschland nur von einem Zehntel der Gräserarten.

Das macht den Unterschied.

Bis zur Schlachtreife von ca. drei Jahren weiden Bisons in ihrem natürlichen Habitat. Dies unterscheidet das Bison deutlich vom Rind, welches normalerweise bereits vor seinem zweiten Lebensjahr geschlachtet wird. Kälber vom Rind werden sogar bereits nach wenigen Monaten geschlachtet.

Eine große Nahrungsvielfalt und ein behutsames langes Aufwachsen in seinem natürlichen Lebensraum sind der Grundstein für die außerordentliche Qualität des Bisonfleisches.

Und dies zeigt sich auch in der Zusammensetzung des Fleisches. Kaum ein Fleisch enthält so viele Nährstoffe und Spurenelemente. Zudem ist Bisonfleisch sehr mager, und mit weniger als 3 % Fett sogar magerer als vergleichbares Geflügelfleisch. 

 

  Bison Rind Schwein Hähnchen Lachs
Fettgehalt 2,42% 8,09% 9,66% 2,00% 12,35% 
Kalorien 143kcal 201kcal 212kcal 158kcal 206kcal
Eisen 3,42mg 2,99mg 1,10mg 0,60mg 0,34mg

 

Quelle: https://www.canadianbison.ca/consumers/why-bison/nutritional-value

Aufgrund ihrer geringen Anfälligkeit gegen Krankheiten benötigen Bisons im Gegensatz zum Rind keine Futterergänzungsmittel, Präparate wie Hormone oder andere Medikamente wie Antibiotika. 

Um dem Fett des Bisonfleisches eine helle, und geschmacklich sanfte Note zu geben, werden die Bisons kurz vor der Schlachtung zusätzlich mit Getreide gefüttert. Dieses "grain finish" macht dein Bisonsteak besonders zart und saftig.

Und nun das beste zum Schluss; aufgrund eines ca. 30 % geringeren Wassergehaltes benötigt Bisonfleisch nur etwa die halbe Bratzeit wie bei deinem herkömmlichem Rindersteak und du kannst es noch schneller genießen.

Und nicht vergessen: weniger Wasser = mehr Fleisch!

Weitere Informationen zu Nährwerten findest Du hier, hier und hier

 

Was du bei der Zubereitung von Bisonfleisch beachten solltest.

Geschmacklich ähnelt Bisonfleisch dem Rindfleisch, besitzt jedoch eine deutlich würzigere Note. Grundsätzlich kannst du es daher auf die gleiche Art zubereiten wie Rindfleisch auch. Dies gilt sowohl für Steaks als auch Braten, Gulasch, Rouladen oder Burger. Aufgrund des deutlich niedrigeren Fett- und Wassergehaltes solltest du aber folgendes beachten, um das beste Ergebnis zu erzielen:

Kürzere Garzeit:

Bisonfleisch benötigt, im Vergleich zu Rindfleisch, eine deutlich niedrigere Garzeit. Je nach Zubereitung empfehlen wir hier 1/3 der im Rezept angegebenen Garzeit.

Rosa gebraten:

Analog zu gutem Rindfleisch empfehlen wir dir dein Bisonfleisch medium-rare, also innen rosa, zuzubereiten. So bleibt es saftig und liefert den besten Geschmack.

Ruhezeit:

Auch wenn es verlockend ist, dein Steak direkt nach dem Angrillen anzuschneiden, solltest du es ruhen lassen, damit sich der Fleischsaft optimal verteilt. Wir empfehlen hier etwa 5-8 Minuten.

Kerntemperatur:
Um das beste Geschmacksergebnis zu erzielen, sollte dein Bisonfleisch eine Kerntemperatur von 50-60 °C nicht überschreiten.